Projekt „Ich bin stark“ mit Klasse 1/2 aus der Grundschule Grambke


Vom 09.05. bis zum 11.05.2022 war PiKS in der Grundschule Grambke im ‚Grünen Haus‘ bei der Klasse 1/2. Im Projekt zum Thema „Ich bin stark“ ging es um Resilienz –also die innere Stärke in Herz, Kopf, Bauch- und um den ‚kleinen Frieden‘ – den Frieden in mir und meinem Leben. Das Team mit Anja Stieghorst, Joana Brandt (FsJ) und Charity Owusu-Afriyie (Schülerpraktikantin) war sehr motiviert und neugierig, wie es ist, mit so jungen Schüler*innen zu arbeiten.


Zum Programm gehörten unter anderem viele kleine Körperübungen zum sich stärken oder ausgleichen, welche auch immer mal wieder zwischendurch zum Auflockern auftauchten.

Tag 1 war der ‚Ich‘-Tag. Die Kinder gestalteten ihre „Ich-Boxen“ mit Stickern, bunten Stiften und einem Foto von sich selber. Dann gab es 4 Stationen zu ‚Wer sind deine Lieblingsmenschen?‘, ‚Positives denken‘; ‚Was ist leicht in deinem Leben?‘, und ‚Selbstwirksamkeit‘/Papierflieger basteln. In den Boxen sammelte sich dazu einiges. Zum Abschluss gab es ein kleines Experiment: eine herausfordernde ‚Danke-Runde‘ zu der Fragte: wofür bin ich in meinem Leben dankbar?

Tag 2 war der ‚Frieden‘-Tag. Zum Start haben wir uns verschiedene Friedenssymbole angeschaut. Dann ging es wieder in 4 Stationen: Frieden in mir erleben mit viel Ruhe beim Bilder ausmalen und ‚Welche Gefühle gibt es?‘; Frieden in meiner Gruppe/Klasse erleben mit ‚Wie kann ich mich wieder vertragen?‘ und beim Experiment ‚Wir sind eine Murmelbahn!‘.


Tag 3 war der ‚unsere Klasse – eine starke & friedliche Gemeinschaft!‘-Tag. Wir starteten mit einem kleinen Experiment: ein Komplimente-kreis. Die Klassengemeinschaft hat sich einmal eine Runde guter Dinge gesagt – das hat sehr gut geklappt! Dann gab es eine Spielekette: ‚Der kleine Frieden ist verschwunden!‘. Die Kinder mussten als Klassengemeinschaft beweisen, dass sie gut zusammenarbeiten. Nur so bekamen sie Tipps, um an das Versteck zu finden. In verschiedenen Spielen, wie kleine Gegenstände von Fuß zu Fuß weiter zu geben oder einen Fluss voll Lava gemeinsam sicher zu überqueren oder wie ein Tausendfüßler zusammen zum nächsten Punkt zu gelangen konnten sie sich Hinweise erarbeiten. Die Friedenswächterinnen Charity und Joana rückten dann immer einen Buchstaben heraus und das daraus gepuzzelte Wort ergab den Ort, an dem ein kleiner Schatz auf die Klasse wartete.


Wir hatten viel Freude an der Arbeit mit der Klasse und alle Kinder hatten zum Schluss gut gefüllte ich-Boxen, die sie dann endlich mit nach Hause nehmen durften, um ihren Eltern alle Schätze zu zeigen.