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Streit & Versöhnung

Vom 7. – 9.12.22 fanden drei Projekttage mit einer Vorklasse der Oberschule an der Kurt-Schumacher-Allee statt. Gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin Natalia Karich und der Klassenlehrerin der Vorklasse setzte Anja Stieghorst dieses Projekt um.

Am ersten Tag ging es zuerst an drei Stationen um Gefühle und um gemeinsame Wörter für verschiedene Gefühle. Später konnten alle eine eigene Mappe gestalten, die wie ein Bilder-Passepartout geschnitten war. Auf den Rahmen sollte alles geschrieben und gemalt werden, was die eigene Person ausmacht. Also zum Beispiel: was ist mir in meinem Leben wichtig? Wer gehört zu mir? Was zeichnet mich aus? Am zweiten Tag ging es dann um Streit und sich Versöhnen. Auch das konnte vielfältig erkundet werden. Zum Abschluss wurde dann das Innere der Mappe/des Rahmens gestaltet. Dabei ging es um die Beziehung zu den anderen Schüler*innen in der Vorklasse. Also zum Beispiel: Mit wem hast du schon einmal zusammen gearbeitet? Wer hat die gleiche Heimatsprache wie du? Wen möchtest du gerne besser kennenlernen? Am dritten Tag waren wir zu Gast in der Evangelischen Kirchengemeinde in der Neuen Vahr und durften im Gemeindesaal an der Christuskirche einen ganzen Vormittag lang miteinander Theaterpädagogisch arbeiten. Da wurden Szenen erfunden und alle kamen miteinander ins Spiel – mal besser und mal schlechter.

Das Projekt war intensiv und es war sehr beeindruckend, wie die Schüler*innen mit ihren so verschiedenen auch besonders herausfordernden Hintergründen und sehr unterschiedlichen Sprachenkenntnissen doch sehr gut miteinander und mit uns in Kontakt waren. Grade die selbst entwickelten Abschlussszenen am dritten Tag waren sehr spannend und berührend.


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